Der … Wunschpunsch

Weihnachtsmärchen-Premiere: „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende

Am Sonntag, den 17. November feiert um 15 Uhr das diesjährige Weihnachtsmärchen Premiere im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz.

Es ist Silvesterabend: Der geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben ein Problem: Sie haben ihr Jahressoll an bösen Taten noch nicht erfüllt. Nur ein besonders gemeiner Plan kann ihnen jetzt noch helfen, sonst werden sie in die Hölle verbannt. Die beiden Bösewichter hoffen, ihren Rückstand mit Hilfe des satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches bis Mitternacht noch aufzuholen. Doch sie haben die Rechnung ohne den Raben Jakob Krakel und Kater Maurizio di Mauro gemacht, die vom Hohen Rat der Tiere als Spione zu Irrwitzer und seiner Tante geschickt worden sind und jetzt alles tun, um den bösen Wunschpunsch-Plan zu vereiteln.

„Das ist vielleicht von allen meinen Büchern das lustigste“, sagte Michael Ende (Foto), der geistige Vater von „Jim Knopf“ und Erfinder von „Momo“ und der „Unendlichen Geschichte“, über sein spätes Meisterwerk, den „Satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch“.
Drunter und drüber gehe es darin. Und wie Jakob und Maurizio die Welt vor dem Umweltverschmutzungs-Untergang bewahren, das begeistert seit mittlerweile fast 25 Jahren Groß und Klein – besonders zur Vorweihnachts- und Silvesterzeit.

Als Kater Maurizio di Mauro steht Philipp Adam auf der Bühne, den Raben Jakob Krakel spielt Nick Körber; die Geldhexe Tyrannja Vamperl gibt Marie-Louise von Gottberg, ihren Neffen Prof Dr. Beelzebub Irrwitzer Udo Prucha. Als höllischer Gerichtsvollzieher Maledictus Made ist Gisa Kümmerling zu erleben und als der alles rettende Heilige Sylvester Marvin Thiede.
Regie führt Andreas Ingenhaag, Bühnenbild und Kostüme entwarf Martin Scherm, die musikalische Leitung hat Markus Teichler.

Autorenfoto:  Jörg Schmitt